OpenAir

OpenAirOpenAir ist ein englisches Wort, welches aber im deutschen alltäglichen Sprachgebrauch sowie in der Eventbranche bereits fest etabliert ist. OpenAir bedeutet sinngemäß übersetzt “im Freien” – und das beschreibt eigentlich auch schon die typische und wichtigste Eigenschaft von OpenAir-Veranstaltungen, denn eines haben sie alle gemeinsam: Sie finden stets unter freiem Himmel statt. Im Deutschen spricht man oftmals auch von “Freilicht”, jedoch ist dieser Begriff eher unmodern und häufig nur für Theateraufführungen gebräuchlich.

Große Festivals und kleinere Veranstaltungen

Bei dem Begriff OpenAir denkt man ziemlich schnell an Konzerte oder gar große Festivals, jedoch versteht man darunter auch kleinere Veranstaltungen. Streng genommen ist jede Art von Außenveranstaltung eine OpenAir-Veranstaltung. So zählt man zum Beispiel auch eine kleine Kirmes oder gar ein privat organsiertes Gartenfest im eigenen Garten dazu.

Besonders durchgesetzt hat sich der Begriff allerdings tatsächlich erst durch diverse Großveranstaltungen, die unter freiem Himmel statt gefunden haben. Events wie Rock am Ring und Rock im Park, Wacken OpenAir, Hurricane und Southside Festival oder Mera Luna oder SonneMondSterne sind bekannte Größen auf diesem Sektor.

Open Air im Frühling und Sommer

Vorteile eines OpenAirs sind, dass mehr Besucher zur Veranstaltung erwartet werden können als in einer Veranstaltungslocation, in der der Platz begrenzt ist. Außerdem entsteht unter freiem Himmel eine ganz andere Atmosphäre als in einem geschlossenen Raum.

Großer Nachteil ist natürlich das Wetter, welches leider oftmals eine gut geplante Veranstaltung im wahrsten Sinne ins Wasser falen lässt. Das ist natürlich auch der Grund, warum die meisten OpenAir-Veranstaltungen im Frühjahr oder Sommer statt finden, da hier die Wahrscheinlichkeit für gutes Wetter bedeutend höher sind als zu anderen Jahreszeiten.